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LEXUS-NACHRICHTEN

EIN FAHRZEUG BRICHT MIT KONVENTIONEN

Ein Kamingespräch mit Lexus UX Chefingenieurin Chika Kako.

Der neue Lexus UX ist vor allem der Vision und Vorreiterrolle der Chefingenieurin Chika Kako zu verdanken. Sie wollte eine neue Art von Crossover entwickeln: ein Modell, das zwar stark und robust, aber in stilvolles Design verpackt ist und höchste Agilität bietet. Bei der globalen Fahrzeugvorstellung des Lexus UX sprach Chika Kako über ihre Inspiration und Motivation.

EIN KAMINGESPRÄCH MIT LEXUS UX CHEFINGENIEURIN CHIKA KAKO

Auf Ihrer Visitenkarte steht neben Chefingenieurin auch der Titel „Executive Vice President der Lexus Markenabteilung“. Welche Rolle spielt der Lexus UX für das weitere Wachstum der Marke?

Kako: 2017 haben wir den Lexus LC auf den Markt gebracht, um Lexus als visionäre und aufregende Lifestyle-Luxusmarke zu positionieren. Die Flaggschiff-Limousine LS und die neue Mittelklasse-Limousine ES haben diese Position gefestigt. Nun soll der neue Lexus UX begeisternde Erlebnisse liefern und neue Kunden für die Marke Lexus gewinnen.

Wie liefert der Lexus UX diese „begeisternden Erlebnisse“?

Kako: Durch Emotionen. Er ist ein Fahrzeug, das die Menschen wirklich emotional anspricht. Wenn potenzielle Kunden den Lexus UX zum ersten Mal auf der Straße sehen, sagen sie hoffentlich: „Wow, was für ein cooles Auto!“ Sobald sie sich vom Design angezogen fühlen, sollen sie die innovativen Technologien, die japanische Handwerkskunst und die agile Leistung erleben.

Wie stark hat Marktforschung das Exterieur-Design beeinflusst?

Kako: 2013 haben wir mit unseren Forschungen in den USA angefangen, wo wir eine Reihe von Hausbesuchen bei den Besitzern von Konkurrenzfahrzeugen durchführten. Die Befragten waren vom herkömmlichen SUV-Design nicht begeistert. Und sie wollten ein Crossover-Modell, das wie eine Schräghecklimousine fährt. Interessanterweise waren die Ergebnisse in Europa, Japan und China relativ ähnlich.

Was inspirierte Ihr Team zum Interieur-Design des Lexus UX?

Kako: Eine meiner Aufgaben war es, die emotionale Attraktivität des Fahrzeuginnenraums zu optimieren. Das Cockpit besteht aus Komponenten wie Instrumententafel, Sitzen und Verkleidungen, aber am wichtigsten ist das Zusammenspiel all dieser Teile. Wir haben die Prinzipien des japanischen Architekturkonzepts „Engawa“ angewendet, bei dem die Grenzen zwischen Innen und Außen nahtlos ineinander übergehen, und das sogenannte „Kansei Engineering“, das eine emotionale Bindung zwischen Kunde und Produkt herstellt..

Wie viel „Europa“ steckt im neuen Lexus UX?

Kako: Während meiner Zeit in Europa entwickelte ich ein Verständnis von Luxus, das sich nicht nur auf Materialien beschränkt, sondern auch Erfahrungen berücksichtigt. In der Vergangenheit haben wir Luxus mit Aufwand und Extravaganz verbunden. Bei „Art de Vivre“ geht es jedoch darum, andere Werte als den materiellen Wohlstand zu genießen. Das war eine Idee, die wir beim Design des neuen Lexus UX verfolgt haben.


  

  
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„Wir haben die Prinzipien des japanischen
Architekturkonzepts ‚Engawa‘ angewendet, bei dem
die Grenzen zwischen Innen und Außen
nahtlos ineinander übergehen.“ – Chika Kako


Wer wird den UX kaufen?

Kako: Bereits die konzeptionellen Leitbegriffe „Creative Urban Explorer“ und „Art de Vivre“ geben einen Eindruck von der Zielgruppe: Kunden mit einem aktiven Lebensstil, die sich in einem pulsierenden städtischen Umfeld bewegen und Aktivitäten wie Reisen, Radfahren und Heimwerken unternehmen. Konkret bedeutet das, dass unser Kunde ein junger Arbeitnehmer in einem kreativen Beruf wie dem Verlagswesen sein kann, der großes Interesse an modernem Design und nachhaltigem Wohnen hat.

Warum ist der Lexus UX mehr als „ein weiteres Crossover“?

Kako: Von Anfang an wollten wir dem Lexus UX einen einzigartigen Charakter geben: ein Fahrzeug, das den robusten Crossover-Anspruch erfüllt, aber das genaue und direkte Gefühl eines Lexus bietet. Das Ergebnis ist ein Modell, das wie eine Schräghecklimousine agiert, aber gleichzeitig Leistung und Sicherheit vermittelt.

Woher kommt der Name „UX“?

Kako: Der Modellname leitet sich von den Schlüsselbegriffen „Urban“ und „X-over“ (Crossover) ab. Zufälligerweise ergeben die ersten Buchstaben von „Creative Urban Explorer“ das Wort CUE, was so viel wie Chance bedeutet. CUE ist perfekt, um das Fahrzeugkonzept kurz und prägnant zu beschreiben.

Wie erfüllt der UX die Bedürfnisse von Autofahrerinnen?

Kako: Heute sind Frauen, die in der Stadt ein Crossover fahren, keine Seltenheit. Sie werden durch starke Präsenz und das sportliche Design angesprochen. Allerdings finden einige die Manövrierfähigkeit hochbeiniger Crossover störend. Dem wollte ich mit einem Auto entgegenwirken, das außergewöhnlich agiles Handling bietet und so einfach zu fahren ist wie eine Schräghecklimousine.

Zum Abschluss: Wie haben Sie das Team über die vergangenen fünf Jahre motiviert?

Kako (lacht): Mit einer Pflanze, ob Sie es glauben oder nicht! Wir sahen uns mit vielen wechselnden Anforderungen und Herausforderungen bei der Arbeit am neuen Lexus UX konfrontiert. Ich wollte ein Motiv, um dies auszudrücken – und so benannte ich unsere Team-E-Mail-Liste nach der japanischen Pflanze „Lantana“. Trotz ihres fragilen Aussehens ist Lantana eigentlich sehr widerstandsfähig und lässt sich nicht leicht von Umweltveränderungen stören. Inspiriert von dieser Pflanze, wusste ich, dass mein Team durch dieses Projekt immer stärker werden würde.